Bionik ist nur ein Ausschnitt. Aufgenommen wird jedes Verfahren aus Natur, Technik oder Geistes- und Sozialwissenschaft, das einen benennbaren Mechanismus hat und sich in einen Rechenweg übersetzen lässt. Drei Verfahren rechnen hier tatsächlich und werden gegen ein bekanntes Vergleichsverfahren gemessen.
Röhren, durch die viel fließt, werden stärker; Röhren, durch die wenig fließt, bilden sich zurück. Mehr steckt nicht dahinter. Gerechnet wird ein Rohrnetz mit Leitwerten, der Druckausgleich nach Kirchhoff und die Anpassung der Leitwerte an den Fluss, bis sich nichts mehr ändert.
Linienstärke entspricht dem Leitwert. Graue dünne Linien sind das Ausgangsnetz, das der Rechenlauf nicht gehalten hat.
Wegwahl nach Spurstärke und Sichtbarkeit, Verdunstung nach jeder Runde, Nachlegen proportional zur Güte. Gerechnet wird eine Rundreise über alle Orte. Gemessen wird gegen zwei bekannte Verfahren: nächster Nachbar und dessen Nachbesserung durch Kantentausch.
Farbig: beste gefundene Rundreise. Dünn grau: Spurstärke am Ende des Laufs.
In verzweigten Leitungssystemen steht der Querschnitt des Stamms in festem Verhältnis zu den Querschnitten der Äste, weil Pumparbeit und Erhaltungsaufwand zusammen am kleinsten werden. Für laminare Strömung gilt der Exponent drei. Das ist die Regel, nach der Kühlkanäle, Verteiler und Lüftungen ausgelegt werden können, ohne zu raten.
| Ebene | Kanäle | Durchmesser | Länge | Querschnitt gesamt | Anteil Widerstand |
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Die Arbeit liegt nicht im Finden der Ähnlichkeit, sondern im Nachweis, dass ein Mechanismus dahintersteht. Diese sechs Schritte sind der Unterschied zwischen einem Bild und einem Verfahren.
Ein Übertragungsversuch wird abgebrochen, wenn einer dieser Punkte zutrifft. Das ist kein Scheitern, sondern das Ergebnis.