lat. ambiguus — doppeldeutig, schwankend; ein Reiz, zwei Deutungen
Bistabile Wahrnehmung. Der Reiz ist konstant, die Wahrnehmung wechselt. Das live laufende Wettbewerbsmodell zeigt zwei konkurrierende Populationen, die sich hemmen, ermüden und kippen.
Die bistabile Figurdie aktuell dominante Deutung ist hervorgehoben
Die dominante Population hemmt die andere und ermüdet dabei (a_i steigt), bis die unterdrückte übernimmt — spontaner Wechsel bei konstantem I.
Verweildauer-Statistik
Die Dominanzdauern sind Gamma-artig verteilt (Levelt). Variationskoeffizient typisch 0.5–0.9. Reiz-unabhängig.
Forschungsnotiz:FN-Wahrnehmung-Bistabil-v0.1-2026-05-17.md Praxis-Erklärung:PRAXIS-Bistabil.md Verwandt: Modul 02 Höhlengleichnis, Modul L1/L2/L3 Quellen: Necker (1832), Rubin (1915), Levelt (1968)
Werkzeug aus: Thomas Schüller, „Naturwissenschaftliche Werkstatt Tools“, Zenodo 2026, doi:10.5281/zenodo.22036739, ORCID 0009-0003-9799-6747, Lizenz CC BY 4.0. Für die Lernplattform angepasst: Schriften und Skripte lokal, keine Änderung an Modell und Rechnung. Alle Werkzeuge dieses Moduls